1936-1945

1937-1945


Als Nachfolger von Dr. Merkle Charles wurde der unvergessliche und leider allzufrüh verstorbene Stulz Vinzent gewählt. Während zwei Jahren leitete er das Vereinsschiff mit viel Geschick und Diplomatie, so dass es nicht von ungefähr kam, dass der Fussballklub nebst schönen sportlichen Erfolgen auch bei der Düdinger Öffentlichkeit Anklang fand. Stulz Vinzent war neben seinem Bruder Josef, der bereits zuvor als Vizepräsident amtierte, eines der treuen Mitglieder der Fussballfamilie Stulz, denen dann auch Arnold als Präsident bis 1945, Konrad, Alfons, Franz und Paul folgten.

Überhaupt nimmt die Familie Stulz im Vereinsleben des Fussballklubs eine besondere Stellung ein. Seit den allerersten Anfängen galten die Gebrüder Stulz dank ihren angeborenen fussballerischen Qualitäten zu den Stützen der jeweiligen Mannschaften. Bei ihnen blieb es anbei nicht nur allein bei der Ausübung des Sportes. Ihre ganze Einstellung zum Verein war stets musterhaft. Wenn es ging Hand anzulegen, war immer einer der «Stulz-Buben» zur Stelle. Auch in schweren und fast stürmischen Zeiten blieben sie dem Verein treu und halfen selbst mit dem damals bestimmt «magern» Taschengeld Bälle oder anderes Material beschaffen. Ihre Freizeit war das Leben im Fussballklub.

​​​​​​​Eine ebenfalls verdankenswerte und heute noch geschätzte Aufgabe erfüllte in den Gründungszeiten des FC Düdingen die Familie Portmann. Dort besorgte Mutter Portmann die Wäsche der Spieler, ihre Söhne Moritz und Josef übernahmen das Amt des Platzwartes und erledigten während Jahren vom Spielfeldmähen über das Toreaufstellen bis zum Platzzeichnen alles. Nur dank der gesunden und hilfsbereiten Einstellung solcher Klubfreunde war es damals überhaupt möglich, den ständigen Kampf gegen Finanzmiseren erfolgreich zu bestehen.

 


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Dem dritten Vereinspräsidenten, Stulz Vinzenz, folgte dann Kessler Arnold, der wie seine Nachfolger Zurkinden Josef und Stulz Arnold mit den zusätzlichen Problemen des zweiten Weltkrieges zu schaffen hatte. So konnte in Düdingen kein Spielfeld mehr gefunden werden, da der bis dahin verfügbare Platz für landwirtschaftliche Zwecke verwendet wurde. Der FC Düdingen war gezwungen, den Spielbetrieb ausser für die 1. Mannschaft einzustellen und auf dem Charmettes-Spielfeld in Freiburg zu spielen. Erwähnenswert für die sportliche wie kameradschaftliche Einstellung der damaligen Aktiven war aber, dass verschiedene Leute aus allen Gegenden der Schweiz, wo sie ihren Dienst als Grenzbesetzungssoldaten leisteten, zu den Spielen nach Hause reisten, und dies alles auf eigene Kosten. Bevor Stulz Arnold im Jahre 1945 sein Amt dem nachfolgenden Baeriswyl Max abtrat, waren sich wohl alle bewusst, welch schwerer und steiniger Abschnitt während diesen Kriegs- und Krisenjahren zurückgelegt werden musste. Aus einem Jahresbericht des Präsidenten Zurkinden Josef ist zu entnehmen, dass der FCD in der Saison 1942/43 den nachstehenden Mitgliederbestand aufweisen konnte:

24 Aktivmitglieder
6 Ehrenmitglieder
46 Passiv- und Inaktivmitglieder


​​​​​​​Arnold Kessler: Präsident 1940-1941 - Seit der Gründung der 2. Mannschaft im Jahre 1934 spielte er in dieser Mannschft eine Führungsrolle. Der FCD hatte während den ersten Kriegsjahren grosse finazielle Probleme. Zudem waren wegen dem Aktivdienst zahlreiche Spieler nur schlecht verfügbar. Schlussendlich wurde auch noch das Spielfeld gesperrt, da es für die landwirtschaftliche Nutzung freigegeben werden musste.​​​​​​​

​​​​​​​Josef Zurkinden: Präsident 1942-1943 - In den zwei Präsidentenjahren machten auch ihm Kriegs- und Kriesenjahre schewr zu schaffen. Weil kein Spielfeld mehr zu finden war, mussten der Spielbetrieb gezwungenermassen eingestellt werden.  Nach mühsamen Suchen konnte wenigstens für die 1. Mannschaft auf dem Charmettes-Spielfeld in Freiburg eine Notlösung gefunden werden. josef Zurkinden wurde im Jahre 1945 als erster Deutschfreiburger ins Kantonal-Komitee berufen. Seine Arbeit bestand darin, den Spielplan zu erstellen, was schon damals eine heikle und schwer zu lösende Aufgabe war. ​​​​​​​
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​​​​​​​Arnold Stulz: Präsident 1944 - Arnold ist 1934 den Junioren des FCD beigetreten und hat seither dem Club stehts die Treue gehalten. Vom bewährten Aktivspieler, Juniorentrainer, Sekretär, Kassier und während den Kriegsjahren gar als Präsident hat er abwechselnd wichtige Aufgaben im Verein versehen. 1974 war er noch immer als Seniorenpräsident aktiv.​​​​​​​
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​​​​​​​Max Baeriswyl: Präsident 1945-1949 - Als neugewählter dynaischer Präsident nahm sich sich max vor, raschmöglichst einen Sportplatz zu erstellen. Eine ausserordentliche Generalversammlung des FCD, im Jannuar 1946, gab ihm die Kompetenz den Landkauf für ein eigenes Spielfeld zu tätigen. Nach unzähligen Stunden Frondienst durch Klubmitglieder wurde es möglich, bereits im Jahre 1948 Meisterschaftsspiele auf dem eigenen Fussballpltz ddurchzuführen.​​​​​​​
 

 

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