1946-1969

1946-1969


Leider musste die 1. Mannschaft 1 Jahr nach dem Aufstieg (Saison 1945/46) in die 2. Liga schon wieder in die 3. Liga absteigen. Ihre Gegner damals noch aus den Kantonen Freiburg und Waadt zusammen eingeteilt, waren den jungen Düdinger vielfach körperlich voraus. Der schon frühzeitig eingeplante Wiederabstieg in die 3. Liga war kein Unglück, war man sich doch auch der finanziellen Konsequenzen bewusst, die daraus entstanden waren. Bedeuten schlechter sah es aber bereits ein Jahr später aus, als die 1. Mannschaft sogar in die 4. Liga relegiert wurde. Bereits aber in der Saison 1949/50, also nur ein Jahr später, war man wieder dort wo man eigentlich hingehörte, nämlich in der 3. Liga.
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​​​​​​​1948 wurde der SC Düdingen vom Holländischen-Spitzenclub Quick Nijmegen zu einem Freundschaftsspiel eingeladen. Zu dieser Zeit war man beim SCD mit dem Umbruch beschäftigt. Die 1. Mannschaft war in die 4. Liga abgestiegen. Das De Goffertsatdion – zu dem Zeitpunkt war es nach De Kuip und dem Olympiastadion Amsterdam das drittgrösste Stadion der Niederlande (32.000 Zuschauerplätze) – war die Austragungsstätte dieses ungleichen Freundschaftsspiels. Vielleicht war es aber gerade diesem Testspiel zu verdanken, das Quick Nijmegen im folgenden Jahr mit einer Sensation aufwarten konnte - Der Gewinn des  KNVB-Pokals  im Jahr 1949 gilt nach wie vor als äusserst ruhmreiches Ereignis in der Geschichte von Quick. Der Wettbewerb um den  niederländischen Supercup 1949  war der erste Supercup-Wettbewerb im niederländischen Fußball. Das Spiel wurde anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Abteilung Nijmegen des KNVB  am 25. Juni 1949 um 19 Uhr im  Goffert-Stadion  in Nijmegen zwischen dem niederländischen SVV- Meister  und dem Pokalsieger Quick Nijmegen ausgetragen.

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Reger Präsidenten-Wechsel

Nach Jahren voller Bereitschaft und Hingabe trat der verdiente Präsident Baeriswyl Max von seinem Amt zurück. Ihm folgten Brülhart Josef, Roggo Marcel, Schafer Georges, Jungo Kanis und Brülhart Hans.


​​​​​​​Josef Brülhart: Präsident 1950-1951 - Als langjähriger Spieler in den Aktivmannschften achtete Josef in seiner Präsidialjahren besonders auf eine kameradschaftliche Vereinsführung, um dadurch den Zusammenhang und die Freunschaft innerhalb des des Sport-Clubs zu fördern. Als Ex-Präsident stellte sich Sepp später als Trainer der 1. Mannschaft und noch viele Jahre als plichtbewuster Schiedsrichter zur Verfügung. bis seinem Tod im Frühling 1998  blieb Sepp ein treuer Fan des SCD, denn nicht nur auf dem Birchhölzli, sondern auch bei Ausswärtsspielen konnte man sich stehts mit unserem Ehrenmitglied unterhalten.​​​​

​​​​​​​Marcel Roggo: Präsident 1952-1954 - Während mehreren Jahren hatte sich Marcel als pflichtbewuster Kassier verdient gemacht. Unter seiner Führung wurde an der Generalversammlung 1953 die heute so erfolgreiche Juniorenbewegung ins Leben gerufen. Da in diesen Jahren das Fussballspielen wärend der Schulzeit sehr verpöhnt war, bedurfte es das vorzügliche Verhandlungsgeschick und viel "Fingerspitzengefühl" des Präsidenten, um von den Eltern die Einwilligung zu erhalten. ​​​​​​​
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​​​​​​​Georges Schafer: Präsident 1955-1957 / 1961-1970 - Bereits 1955 wurde Georges zum Präsidenten gewählt. Er musste dieses Amt jedoch 1958 wieder abgeben, da er gleichzeitig auch als Gemeinerat amtierte. 1962 erfolget seine Wiederwahl und bereits zwei Jahre später durfte er den langersehnten Aufstieg in die 2. Liga feiern. Seine grosse Pionierarbeit leistete er jedoch als Verhandlungsleiter des Sport-Clubs, als die legendäre Sportanlage Birchhölzli, mitsamt dem eigenen Zufarsweg, der Autobahn weichen musste. Durch seine Beharrlichkeit musste dem SCD ein stück Land abgegeben werden, sowie auch die Kosten des neuen Sportplatz-Birchhölzli mussten von der "Autobahn" übernommen werden​​​​​​​.
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​​​​​​​Kanis Jungo: Präsident 1958 - Während mehreren Jahren war er Stammspieler der 1. Mannschaft, bevor er nach der unerwateten Demission seines Vorgängers zum Präsidenten gewählt wurd. Als selstständiger Garagist wurde ihm der Zeitaufwand für dieses anspruchsvolle Amt nach einem Jahr zu gross. Er bewies jedoch seine Treue zu Club, indem er sich noch viele Jahre als kompetenter Schiedsrichter zur verfügung stellte.​​​​​​​
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​​​​​​​Hans Brülhart: Präsident 1959-1960 - Unter seiner Führung wurde der Juniorenbewegung grosse Beachtung geschenkt. Er verstand es ausgezeichnet, die Junioren zu begeistern und zu förderte den frühzeitigen Einbau von talentierten Spielern in die 1. Mannschaft. Er stellte sich 1973-74 als Betreuer der 1. Mannschaft zur Verfügung und war am erfreulichen Aufstieg in die 2. Liga massgeblich beteiligt.​​​​​​​
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​​​​​​​Erstmals Freiburger Cup-Sieger

Präsidenten, Hrn. Georges Schafer konnte an der Generalversammlung im September mit Freude verkünden dass die 1. Mannschaft in ihrer Gruppe den 3.Platz erreichte und zudem erstmals Sieger im Freiburger-Cup wurde.  Die Junioren waren zu Beginn der Meisterschaft wiederum erfolgreich und mussten erst gegen Ende eine Niederlage entgegennehmen und landeten damit im 3. Rang.
Leider waren auch einige Traktanden darunter welche sich nicht so freudig verkünden liessen. Die zweite Mannschaft konnte zufolge mangels an Reservespielern die Meisterschaft nicht zu Ende spielen. Bei den Wahlen musste die Demission des Präsidenten, sowie mehrerer anderer Vorstandsmitglieder entgegengenommen werden. Das neue Komitee wurde schliesslich wie folgt bestellt: Präsident: Kanis Jungo, Garagist; Vizepräsident: Polykarp Schaller, Metzger; Sekretär: Bernhard Riedo, Student, Kassier: Guido Gross, Buchhalter; Beisitzer: Hugo Wider und Josef Hett. Die übrigen Chargen bleiben wie bisher.

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Aufstieg in die 2. Liga


Im Jahre 1960/61 übernahm Schafer Georges zu zweiten Male die Präsidentschaft. Bereits in der Anstellung eines kompetenten Trainers in der Person von Perroulaz Alfons legte er den Grundstein zum in der Saison 1963/64 erreichten Aufstieg in die 2. Liga. Der langersehnet Erfolg war ein Verdienst seriöser und fachlicher Arbeit. Der SC Düdingen hatte nach mehreren Versuchen die Stufe erreicht, welche bis dahin fast unerreichbar schien. Präsident Schafer zeigte in der Folge aber noch andere Eigenschaften, die seine Person zu einem grossen Präsidenten werden liessen. Auch nach der Niederlage, dem bitteren Absieg in die 3. Liga im Jahr 1966 kehrte er dem Verein nicht den Rücken, sondern half zuversichtlich mit, einen kompletten Wiederaufbau in die Wege zu leiten. Wir werden noch an anderer Stelle auf die Arbeit dieses langjährigen Präsidenten eintreten.

 

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