GV+Schlagzeilen 2001/02

GV

 

SCD-Generalversammlung 2002
 

Juli 2002 - Mit den beiden Aufstiegen der ersten und der zweiten Mannschaft, dem Gruppensieg der Inter-C-Junioren, dem Cupsieg der Veteranen und durch die Organisation des Sekulic- Turniers war das vergangene Fussballjahr des SC Düdingen sowohl im sportlichen als auch im Veranstaltungsbereich ungewöhnlich reich an Höhepunkten. 


Mit dem Meistertitel und dem Aufstieg in die interregionale 2. Liga habe die erste Mannschaft einen Meilenstein in der Geschichte des SCD gesetzt, sagte Präsident Arno Krattinger. Nachdem der Aufstieg in den vergangenen drei Jahren nur knapp verpasst worden war, sei der grosse Wurf nun gelungen, hielt Spiko-Präsident Alexander Schmutz fest. Die aus erfahrenen, langjährigen Kaderspielern und eigenen Junioren zusammengesetzte Mannschaft liess sich unter der bewährten Führung von Jean-Claude Waeber und Hanspeter Gauch, trotz immer wieder aufflammenden Kritiken, nicht aus der Ruhe bringen, kämpfte unverdrossen weiter und erntete schliesslich den verdienten Lohn. 
Auch die zweite Mannschaft wurde unter der Führung von Marius Lauper, Markus Meyer und Benno Vonlanthen Gruppensieger in der Sensler Viertligagruppe und spielt ein Jahr nach dem Abstieg wieder in der dritten Liga. Das sportliche Ziel des SC Düdingen für die unmittelbare Zukunft sei die Konsolidierung des nun Erreichten.
 
Dem Kader der ersten Mannschaft werden laut TK-Chef Alexander Schmutz 17 Spieler angehören. Mit Gregory Schumacher, Adrian Spicher und Yves Bartels halten drei eigene Junioren Einzug in die erste Mannschaft. Ferner werden Angelo Caligiuri (Romont), David Vogelsang (Tafers) und Gabor Pusztai (Esperia Bern) als Neuzuzüger beim SCD spielen. Anderseits verlassen Carlo Coria (zu Corminboeuf), David Grebasch (zu Überstorf), Cyril Lauper (zu Tafers), Christian Jossi und Raphael Portmann (beide zu Wünnewil) den Verein. 
Die erste Mannschaft beginnt die neue Meisterschaft am 17./18. August mit dem Auswärtsspiel in Subigen. 

Erfolgreiches Sekulic-Turnier 

Zu einem weiteren Höhepunkt des vergangenen Jahres wurde das vom SCD erstmals im Sensebezirk durchgeführte Sekulic-Turnier. Mit 399 Juniorenmannschaften habe das diesjährige Turnier alle bisherigen Rekorde gebrochen. Die drei Turniertage im Leimacker unter dem Präsidium von Armin Baechler werden laut Präsident Krattinger in die Geschichte des SC Düdingen eingehen. 
Die Inter-A-Junioren verpassten zwar ganz knapp den Ligaerhalt. Dies vermochte aber die ausgezeichnete Arbeit in der Juniorenabteilung und die durchwegs guten Klassierungen in allen Kategorien nicht zu schmälern. Der grösste Erfolg landen von Renaldo Vogelsang und Markus Grossrieder betreuten Inter-C-Junioren. Nach dem Gruppensieg erreichte die Mannschaft in den Schweizer Finalspielen den dritten Schlussrang. 
Die sonst so erfolgsverwöhnten Senioren und Veteranen mussten sich im vergangenen Jahr «lediglich» mit dem Cupsieg der Veteranen begnügen, hielt Stefan Zurkinden in seinem Rapport fest.

Kassier Rene Scherwey präsentierte den 76 Anwesenden die Jahresrechnung, welche einen Verlust von rund 8000 Franken aufweist. Die Mitgliederbeiträge der Aktiven wurden von 130 auf 160 Franken, jene der Junioren von 60 auf 90 Franken erhöht. 
Die bisherigen Vorstandsmitglieder mit Präsident Arno Krattinger, Hans Zahno, Alexander Schmutz, Rene Scherwey, Stefan Zurkinden und Hugo Hayoz wurden wiedergewählt. Für den zurück getretenen Beat Hirschy wurde Marcel Mugeli in den Vorstand gewählt. 

Ehrungen 

Armin Baechler, Nicole Stritt , Josef Jungo, Markus Grossrieder und Roland Greber wurden zu Ehrenmitgliedern gewählt. Germann Robatel, Jean-Marc Zahno, Paul Portmann, Peter Schmutz, Alain Riedo, Benno Vonlanthen und Norbert Lehmann erhielten die Freimitgliedschaft. Der Graven-Pokal ging an Njazi Nuhija. Für Ehrenmitglied Josef Zbinden, welcher 40 Jahre für den SC Düdingen als Schiedsrichter tätig war, wird ein besonderer Anlass organisiert.
 

HEADLINES

 

Hier werden nur einige Schlagzeilen herausgepickt - Weitere News zu dieser Saison finden Sie in der Rubrik: News 1999 - 2019

 


 

Coach der Schweizer Nati, Köbi Kuhn an der GV des SCD

Als Ehrengast an seiner ausserordentlichen Generalversammlung durfte der Sport-Club Düdingen den Coach der Schweizer FussballNationalmannschaft, Köbi Kuhn, begrüssen.
 

 
  Web: Herr Kuhn, haben Sie nicht auch ab und zu das Gefühl, dass unsere sensiblen Fussballstars in der Nati oftmals nicht unbedingt einen Fussballtrainer brauchen, da sie ja alle bereits begnadete Fussballer sind, sondern eher einen Psychiater, der sich um ihre weltfremden Problemchen kümmert?

Kuhn: Die Hauptaufgabe des Naticoachs ist das Führen von Menschen. Dazu gehört das Motivieren, das Zuhörenkönnen und das Diskutieren mit den Spielern. Ab und zu kommt es vor, dass ein Spieler den Bezug zur Realität vermutlich nur noch «verschwommen» zur Kenntnis nimmt. Sie kennen vielfach die Sorgen eines Arbeiters nicht mehr und streiten um Banalitäten. Die Zeit, die sie in der Nationalmannschaft verbringen, ist aber zu kurz, als dass wir uns auch noch um ihre persönlichen Problemchen kümmern können. Jeder Spieler hat allerdings die Möglichkeit, mit mir ein Gespräch zu führen, in dem es auch um private Dinge gehen kann. Alle Spieler kennen meine Telefonnummer.

Web: Kennt auch Stéphane Henchoz diese Nummer?

Kuhn: Natürlich kennt auch Stéphane diese Nummer. Vermutlich funktioniert sein Telefon zurzeit nicht ... Aber im Ernst: Die Angelegenheit mit Stéphane Henchoz wurde von gewissen Medien hochgespielt. Stéphane kann jederzeit mit mir das Gespräch suchen. Ein Stammspieler des FC Liverpool ist immer ein Thema für unsere Schweizer Nationalmannschaft.

Web: Freude bereitet Ihnen sicher Ihre ehemalige Mannschaft, das U21-Team, das Sie ja lange betreut haben?

Kuhn: Oh ja! Das ist ein tolles Team mit fantastischen Spielern, an dem ich lange gearbeitet habe und das jetzt auch den verdienten Erfolg hat. Ich freue mich sehr darüber und gönne meinem Trainernachfolger den Erfolg von ganzem Herzen!

Web: Sehen Sie in diesem U21-Team bereits ein künftiges Leistungsgerüst an Spielern, das Sie in der Nationalmannschaft einsetzen könnten?

Kuhn: Ja, sehr wohl. Es wächst eine Generation von jungen Spielern heran, die absolut willig und hungrig nach Erfolg sind. Und genau das braucht unsere Nationalmannschaft. Wie damals, Mitte der 90er Jahre, unter Roy Hodgson. Mit hungrigen Spielern wie Sutter, Chapuisat, Wicky, Sforza und Vogel. Sie standen oft vor dem Sprung in ein Spitzenteam im Ausland und haben anschliessend auch dort reüssiert.

Web: Welchen Bezug haben Sie zu Freiburg?

Kuhn: In den 60er und anfangs der 70er Jahre spielte ich mit dem FCZ in der Nationalliga A mehrmals gegen den FC Freiburg. Als Nationalspieler hatte ich im Jahre 1962 meinen ersten Zusammenzug in Freiburg unter dem damaligen Naticoach Karl Rappan. Wir trainierten im Stadion St. Leonhard.

Web: Bald ist die Auslosung für die Qualifikation zur Europameisterschaft 2004 in Portugal. Wen wünschen Sie sich als Gegner in Ihrer Gruppe?

Kuhn: Eigentlich nehmen wir alle Gegner, aber ich würde gerne einmal gegen Italien spielen. Auch für den Verband wäre das finanziell ein ausgezeichneter Gegner.
 

 

Düdingens Inter-C auf dem 3 . Rang 


Als erste Deutschfreiburger Mannschaft gelang es dem SC Düdingen, das Finalturnier der Inter-C-Junioren (Jg. 1987/88) zu erreichen.

Das Inter-C-Team des SC Düdingen, hinten (v.l.): Markus Grossrieder (Trainer), Okkes Tosun, Manuel Küffer, Nicolas lauper, Mathias Krummen, Eric Marbach, Stefan Ackermann, Daniel Aebischer, Fabian Stulz, Yannick Kehrli, Philip Siffert, Roman Spicher, Marc Bertschy, Renaldo Vogelsang (Trainer).
Vorne (v.l.): Besim Nuhjia, Bernhard Zahno, Marc Götschmann, Marc Meier, Marco Vogelsang, Marc Rotzetter, Nicolas Lüdi, Patrick Meuwly und Pascal Brönnimann.

 

Alle Sieger der sieben Inter-C-Gruppen konnten traditionsgemäss an diesem Finalturnier am vergangenen Sonntag in Glarus teilnehmen. Düdingen hatte sich in seiner Gruppe durchgesetzt, nachdem es den Spitzenkampf gegen Lausanne-Sports 1:0 gewonnen hatte. Die Lausanner waren in den Vorjahren immer die Sieger.

Am Finalturnier in Glarus wurde nach der Formel «Jeder gegen Jeden» gespielt. spielt. Jeder Match dauerte 25 Minten. Düdingens Bilanz: je zwei Siege. Remis und Niederlagen.

Der 44-jähnge Bösinger Renaldo Vogelsang ist das erste Jahr Trainer der Düdinger Inter-C-Junioren. Er war diese Saison ausserdem auch Trainer der Freiburger U12-Auswahl, und nächste Saison übernimmt er die U14.

«Auffallend am Finalturnier war, dass alle Teams extrem gute Verteidigungen und Goalies hatten. Die Stürmer hatten es sehr schwer.» Der SC Düdingen war dasjenige Team, welches in der Inter-C-Meisterschaft am wenigsten Gegentore erhalten hatte, nämlich nur sieben. Den Erfolg seines Teams erklärt Renaldo Vogelsang wie folgt: «Der Wille. Wir haben extrem viel trainiert. Im ganzen Jahr sind wir auf 151 Einheiten gekommen: dreimal pro Woche während der Saison, und in den Vorbereitungen vier- bis fünfmal.» Ausserdem standen im Team auch ein paar überdurchschnittlich gute Spieler. So gehen drei Spieler, Fabian Stulz, Marc Meier und Marco Vogelsang, zur Freiburger U15-Auswahl.  

Glarus. Finalturnier der Schweizer Inter-C-Junioren. 
Schlussrangliste: 1. Derendingen 13 Punkte: 2. Winterthur 11; 3. SC Düdingen 11 (ein Tor weniger als Winterthur); 4. Kriens; 5. Glarnerland; 6. Lerchenfeld Thun; 7. Sitten. 
Spiele: Düdingen - Winterthur 0:0; Düdingen - Sitten 0:0; Düdingen - Lerchenfeld 1:0; Düdingen - Derendingen 0:1; Düdingen - Glarnerland 1:0; Düdingen - Kriens 0:2. Junioren Inter C, 
Schlussklassement: 1. Düdingen 12/32; 2. Lausanne 12/30; 3. Terre- Sainte 12/28.  
 

Aufstieg in die 2. Liga Interregional

Der Sportclub Düdingen ist der logische 2. -Liga-Meister der Saison 2001/2002. Die Klubleitung hat in den letzten Jahren keine Investitionen gescheut, um eine Spitzenmannschaft auf die Beine zu stellen. In den letzten Jahren standen den Senslern jeweils die Konkurrenz aus Châtel-St-Denis, La Tour-de-Trême und Portalban knapp vor der Sonne, jetzt war die Reihe endlich am Waeber-Team. Romont, der einzige richtige Konkurrent, war in der Rückrunde nie im Stande, den Senslern den Meistertitel streitig zu machen. Und eines ist klar: Trotz paar Ausrutschern gegen so genannte Kleine hat der SCD diesen Aufstieg mit guten Leistungen in den Monaten mehr als verdient.


Für Arno Krattinger, seit dreieinhalb Jahren Präsident des SC Düdingen, ist es der erste Aufstieg. Gleich nach seinem Einstieg machten die Düdinger erfolglose Aufstiegsspiele gegen Payerne für die 1. Liga. Jetzt im dritten Anlauf hat es geklappt: «Ich bin voll überzeugt, dass wir diesen Aufstieg mehr als verdient haben. Der ganze Klub hat in den letzten Jahren hart auf dieses Ziel hin gearbeitet. Wir werden auch in der oberen Liga die Finanzen voll im Griff haben. Ich kann allen Klubmitgliedern versichern, dass wir auch in Zukunft keine finanziellen Risiken eingehen werden. Wir werden das Budget der ersten Mannschaft nur um 5000 Franken erhöhen, Reisen zum Beispiel werden weiterhin in Privatautos gemacht.

Unser Ziel ist es, uns bis zur Saison 2004/2005 in der interregionalen Liga zu etablieren. Leute, die von einem Durchmarsch in die 1. Liga sprechen, haben keine Ahnung von den Gegebenheiten in der interregionalen 2. Liga. Aber klar, träumen von einem Aufstieg in die 1. Liga darf man immer.»