GV+Schlagzeilen 2009/010

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SCD-Generalversammlung 2010
 

Der scheidende Präsident des SC Düdingen, Pascal Baechler, wird vorderhand mit einem Co-Präsidium, bestehend aus Beat Hirschi, Erwin Spicher und Hubert Jeckelmann, ersetzt. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Defizit.

Zwei Traktandenpunkte standen anlässlich der 86. Generalversammlung des Sportclubs Düdingen im Mittelpunkt: Zum einen war man gespannt, wie sich die abgelaufene Spielzeit finanziell auf den Verein ausgewirkt hat, und zum anderen, wer die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Pascal Baechler antreten würde.

Neues Co-Präsidium

Nach fünf Jahren an der Spitze des Vereins trat der 54-jährige Baechler von seiner Funktion zurück. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie er selbst bilanziert: «Ich bin dankbar für die fünf lehrreichen und abwechslungsreichen Jahre, die ich an der Spitze des SCD erleben durfte. Es war ein Zusammenspiel zwischen Einsatz, Fleiss, Opferbereitschaft, Erfolg wie auch Missgunst, Verschlagenheit und Misserfolg. Ich bin aber auch froh, diese Last nun weitergeben zu können.» Eine Last, die in Zukunft auf mehreren Schultern verteilt sein wird. Der SCD geht nämlich neue Wege und wählte ein Dreiergremium für die Nachfolge Baechlers.

Dieses besteht aus den bereits aktuellen Vorstandsmitgliedern Erwin Spicher und Hubert Jeckelmann sowie dem neu hinzustossenden Beat Hirschi. Der 48-jährige Anlageberater wird dabei federführend sein: «Ich werde mich um alles Organisatorische kümmern, während meine Co-Präsidenten neben den bisherigen Tätigkeiten mehr repräsentative Aufgaben übernehmen werden.» Die Eckpfeiler seiner Arbeit fasst Hirschi mit drei Buchstaben zusammen: F I S. Damit ist aber nicht etwa der internationale Skiverband gemeint, sondern die Abkürzung für Finanzen, Infrastruktur und sportlichen Erfolg. «In diesen Bereichen muss gut gearbeitet werden. Ich kenne den Verein aber bereits und freue mich auf diese neue Aufgabe», so Hirschi.

Der Vorstand besteht neben den drei Co-Präsidenten neu aus insgesamt sieben Mitgliedern. Es sind dies ausserdem Matthias Jungo (Finanzchef), Dominik Waeber (Logistik), Michel Jungo (TK/Spiko) und Irène Brügger (Sekretärin).

Budgetziel nicht erreicht

Nicht allzu rosig präsentierte sich der Finanzbericht. Die Jahresrechnung 2009/2010 schloss mit einem Verlust von CHF 34 '304.61 ab. Budgetiert war ein leicht positives Resultat. Als Gründe wurden insbesondere Ausfälle bei den Sponsoringeinnahmen und der gestiegene Personalaufwand der 1. Mannschaft geltend gemacht. Aufgrund des sportlichen Höhenflugs des Fanionteams fielen die Punkteprämien auch entsprechend höher aus. Der SCD wurde also quasi Opfer seines eigenen Erfolges!

Im Kader der 1. Mannschaft gab es in der Sommerpause nur wenig Mutationen. Die Abgänge von Doua (FCF) und Riedo (Kerzers) wurden mit den Zuzügen von Pelle (Richemond), Viola Sanchez (Lugano) und Messerli (Plaffeien) kompensiert.

HEADLINES

 

Hier werden nur einige Schlagzeilen herausgepickt - Weitere News zu dieser Saison finden Sie in der Rubrik: News 1999 - 2019

 


 

SCD ist die Nummer 1 im Kanton

Der SC Düdingen bezwingt im Freiburger 1.-Liga-Derby den FC Freiburg mit 4:2. Damit schliessen die Sensler die Saison auf dem hervorragenden 4. Platz ab, vier Ränge vor dem Kantonsrivalen aus der Hauptstadt.

Der Spielplangestalter des SFV hat ganze Arbeit geleistet. Zum Saisonabschluss bescherte er dem Freiburger Fussballpublikum nicht bloss ein Derby zwischen Düdingern und den Stadtfreiburgern, sondern ermöglichte gleichzeitig ein Direktduell um den inoffiziellen Titel des besten Freiburger Fussballclubs. Dass der SC Düdingen an diesem 22. Mai 2010 überhaupt um diesen Prestigetitel mitspielen konnte, glich schon fast einem kleinen Fussballmärchen. Vor Jahresfrist in die interregionale 2. Liga abgestiegen, wurde das Team von Trainer Martin Weber bekanntlich erst durch einen Entscheid am grünen Tisch in die 1. Liga zurückbefördert.

Der Berner hat es in seiner zweiten Saison im Birchhölzli aber verstanden, eine Mannschaft zu formen, die nicht nur mit Kampfkraft und Einsatz zu überzeugen vermochte, sondern auch spielerisch zu Glanzpunkten fähig war.

Auf Düdinger Seite zog ein glücklicher Martin Weber Bilanz: «Dieser 4. Saisonplatz kommt auch für mich überraschend. Wir haben bereits in der Vorrunde gut gespielt. Die Rückrunde war aber schlicht sensationell. Die Mannschaft hat im Verlauf der Saison enorme Fortschritte gemacht und ist mit viel Selbstvertrauen aufgetreten.» Weber kann sich nun erstmal zurücklehnen, denn 90 Prozent seines Kontingents für die nächste Saison steht bereits. Die Zukunft von Stéphane Doua ist indes noch ungewiss. Dazu Weber: «Wir möchten ihn natürlich halten und wären auch bereit, einen Effort zu erbringen. Aber nicht um jeden Preis. Das Gefüge in der Mannschaft muss erhalten bleiben.»

Kurzes Gastspiel von Dragan Galic als Trainer beim SC Düdingen

Nach nur sechs Meisterschafts- runden ist Dragan Galic nicht mehr Trainer der zweiten Mannschaft des SC Düdingen.

Während die erste Mannschaft des SCD von Erfolg zu Erfolg rennt und das Düdinger Fussballherz zu Freudensprüngen animiert, kommt das «Zwö» nicht aus den Negativschlagzeilen heraus. Weil der Absteig in die 3. Liga drohte, hat man in der Winterpause René Stritt als Trainer entlassen. Doch auch unter Nachfolger Dragan Galic vermochte der SCD II nicht aus dem Tabellenkeller zu klettern. In sechs Partien gab es für die Sensler nur zwei Punkte, die Relegation naht. Nun stehen die Düdinger seit Montagabend auch noch ohne Trainer da.

Den Trainerposten zur Verfügung gestellt

Wie konnte es dazu kommen? «Am Sonntag, nach der 1:4-Niederlage in Semsales, hat mich Galic angerufen und mir seinen Posten als Trainer zur Verfügung gestellt, weil er das Gefühl habe, bei den Spielern nichts mehr bewirken zu können», erklärte TK-Chef Michel Jungo gegenüber den FN.

In einem gemeinsamen Gespräch am Montagmorgen habe er - Jungo - den Trainer überzeugen können, mindestens das Spiel vom kommenden Samstag gegen Plaffeien abzuwarten. «Ich habe ihm gesagt, er solle am Montagabend das Training auslassen und die Sache etwas verdauen und dann am Mittwoch wieder das Training leiten.»

Galic dazu gegenüber den FN: «Ich war bereit, die Woche noch zu bleiben. Allerdings nur unter der Bedingung, dass die 2. Mannschaft zusätzliche Verstärkung aus der 1. Mannschaft erhält. Ansonsten war ich der Meinung, dass der Ligaerhalt nicht zu schaffen ist.»

«Fehlender Glaube»

Beim Montagstraining wurde die Mannschaft informiert, dass ihr Trainer erst am Mittwochabend wiederkommen werde. Dafür hatte nun wiederum das Team kein Verständnis: «Letzte Woche hatte die Mannschaft Dragan Galic noch ihr Vertrauen ausgesprochen, da er ein sehr kompetenter Trainer ist», erklärt «Zwö»-Captain Elmar Wohlhauser auf Anfrage. «Wir hätten ohne Zweifel an ihm festgehalten, wenn er am Montag am Training erschienen wäre. Sein Fernbleiben hat die ganze Mannschaft allerdings als Zeichen interpretiert, dass der Trainer nicht mehr an sie glaubt. Aus diesem Grund ist das Team zum Schluss gekommen, dass es besser wäre, ohne Galic weiterzumachen.»

Keine Verstärkungen

Dies teilte die Mannschaft noch am gleichen Abend ihrem TK-Chef mit. Damit war das Schicksal von Trainer Galic besiegelt: «Der Vorstand hat mich informiert, dass ich am Wochenende die verlangten Verstärkungen nicht bekomme», sagt Dragan Galic am Dienstag gegenüber den FN. «Damit war für mich klar, dass meine Arbeit beim SC Düdingen beendet ist.»

Warum er die Spieler nicht erhalten habe, das sei ihm ein Rätsel. «Der Vorstand muss wissen, was er tut», so Galic. «Ich habe aber meinen Job selber zur Verfügung gestellt, um das Team aufzurüttelen. Ich hoffe jetzt einfach, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht und sie den Ligaerhalt noch schafft.»

Ungünstiger Zeitpunkt

Am Samstag, beim Sensler Derby, wird Dragan Galic also nicht an der Seitenlinie stehen. «Wir bedauern dies sehr», betont SCD-Präsident Pascal Baechler. «Fünf Runden vor Meisterschaftsende ist natürlich ein ungünstiger Zeitpunkt, um den Trainer zu verlieren. Wir werden in den nächsten Tagen alles daran setzen, um möglichst rasch eine Lösung zu finden.»

Düdingen II (Das Bayern München des Sensebezirks)

Der SC Düdingen hat sich von seinem 2.-Liga-Trainer René Stritt getrennt. Mit sportlicher Erfolglosigkeit und mangelnder Autorität begründet der SCD-Vorstand seinen Entscheid. Die Entlassung hinterlässt jedoch einen fahlen Nachgeschmack.

Dass ein Trainer bei ausbleibendem Erfolg seinen Hut nehmen muss, ist im Fussballbusiness nichts Aussergewöhnliches. Das weiss auch René Stritt, inzwischen Ex-2.-Liga-Trainer des SCD. «Wenn der Club der Meinung ist, dass er mit meiner Entlassung sportlich etwas bewegen kann, so ist das absolut in Ordnung», sagt der Alterswiler. «Damit muss man als Trainer rechnen und deswegen hege ich auch keinen Groll gegenüber dem Verein.»

Enttäuscht über Vorgehen

Enttäuscht ist Stritt hingegen vom Vorgehen des Vorstandes. «Ich habe durch ein SCD-Mitglied, das nicht im Vorstand ist, erfahren, dass ich als Trainer nicht mehr erwünscht bin.» Erst als Stritt am Montagabend bei den Clubverantwortlichen nachgefragt hat, wurde ihm der Entscheid bestätigt. Ein Entschied, der notabene schon mehrere Tage zuvor gefällt worden ist.

Als offiziellen Grund für die Trennung gibt Pascal Bächler, Präsident des SCD, die aktuelle Tabellensituation an. «Wir haben uns zu diesem Schritt entschieden, weil wir mit der 2. Mannschaft nicht mehr in den gleichen Abstiegsstrudel wie im Vorjahr geraten wollten.» Aktuell überwintert der SC Düdingen II auf dem neunten Tabellenrang, einen Punkt über dem Strich. Zu wenig, befand der Vorstand und zog die Notbremse.

Fehlender Erfolg

Entlassung wegen sportlicher Erfolglosigkeit - für René Stritt, der in seiner dritten Saison die Geschicke des «Zwö» leitet und davor zwei Jahre als Assistenz-Trainer der 1. Mannschaft tätig war, nicht ganz nachvollziehbar. «Der Club hat mir keine Punktevorgabe gemacht. Das Saisonziel lautete Ligaerhalt», so der Gechasste. «Nun überwintern wir auf einem Nicht-Abstiegsplatz und haben das Soll eigentlich erreicht ...»

Doch in Düdingen reiche dies halt nicht, bedauert Stritt. Auf dem Birchhölzli herrsche eine andere Mentalität als bei anderen Clubs des Sensebezirks. «Die Zuschauer und der Vorstand sind viel kritischer.» Selbst wenn man 1:0 gewinne, ärgere man sich, dass es kein 2:0-Sieg geworden sei. «Der SCD ist halt das Bayern München des Sensebezirk.» Anderseits gesteht Stritt, dass es genau dieses Spezielle gewesen sei, das ihn in Düdingen gereizt habe.

Die fehlenden Resultate sind ein Grund für die Trennung, mangelnde Autorität des Trainers der andere. «René Stritt ist ein sehr liebenswürdiger Mensch», sagt Michel Jungo, Chef Technik des SCD. «Manchmal zu lieb. Dadurch erreichte er nicht mehr alle Mitglieder seiner Mannschaft.»

Zweite Wahl

Nicht alle Spieler kamen mit dem Führungsstil des Alterswilers, der mehr Wert auf Eigenverantwortung als auf eine harte Hand legt, zurecht. Aus diesem Grund wollte sich der SC Düdingen bereits in der letzten Winterpause vom «Zwö»-Coach trennen. Mit Bruno Stulz, dem damaligen erfolgreichen Trainer des FC Kerzers, fanden die Sensler einen Nachfolger. Doch seine Verpflichtung scheiterte im letzten Moment am Veto der SCD-Hauptsponsoren. Wegen persönlicher Differenzen mit dem Umworbenen drohten diese, sich als Geldgeber zurückzuziehen, sollte der Verein Stulz engagieren.

So nahm der SC Düdingen die aktuelle Meisterschaft erneut mit René Stritt als Trainer der 2. Mannschaft in Angriff. «Ich habe erst im Nachhinein von der ganzen Geschichte erfahren», so Stritt. «Die Arbeit mit den Jungen hat mir aber so gut gefallen, dass ich auch als zweite Wahl bereit war, das Team eine weitere Saison zu trainieren.»

Nachfolger gesucht

Aus der geplanten Saison ist schliesslich eine halbe geworden. In Düdingen möchte man Stritt aber unbedingt weiter halten, gesteht TK-Chef Jungo. «Wir hoffen sehr, dass er dem Club in irgendeiner Form erhalten bleibt.» In welcher steht allerdings noch in den Sternen. Auch, ob Stritt überhaupt Lust dazu hat.

Bis dahin ist der Vorstand des SCD auf der Suche nach einem Nachfolger für den Alterswiler. Einer, der mit harter Hand das «Zwö» aus dem Tabellenkeller wegbringt.

«Wir sind reifer und stärker als letztes Jahr»

Eigentlich hat sich der SC Düdingen auf eine Saison in der 2. Liga inter vorbereitet. Nach dem «geschenkten Aufstieg» starten die Sensler am Wochenende nun doch in die 1.-Liga-Meisterschaft. Kann das gutgehen? SCD-Trainer Martin Weber jedenfalls ist zuversichtlich.

Martin Weber, am 3. Juli haben Sie erfahren, dass der SCD nach den Rückzügen von La Chaux-de-Fonds und Concordia weiter in der 1. Liga spielen darf. Zu diesem Zeitpunkt waren Ihre Planungen für die kommende Saison bereits weit fortgeschritten. Müssen Sie nun mit einem 2.-Liga-Kader in der 1. Liga antreten?

Mehr oder weniger - aber ob wir jetzt in der 1. Liga oder 2. Liga inter spielen, ist nicht bedeutend. Als wir vom Entscheid des Fussballverbandes erfahren haben, waren unsere Planungen für die Saison 2009/10 zwar fast abgeschlossen. Da wir aber den sofortigen Wiederaufstieg immer als Ziel hatten, haben wir ein konkurrenzfähiges Team zusammengestellt, das auch auf 1.-Liga-Niveau bestehen kann.

Nun haben wir unser Ziel halt ein Jahr früher erreicht als geplant. Man soll sogenannte Geschenke schliesslich annehmen, wenn man sie offeriert bekommt.

Im Sommer verliessen ein Dutzend Spieler, darunter mehrere Leistungsträger, den Verein. Angesichts dieser gewichtigen Abgänge fragt man sich, wie «Absteiger» Düdingen dieses Jahr den Ligaerhalt schaffen soll ...

Tatsächlich haben einige Spieler den Verein verlassen, weil sie nicht in der 2. Liga inter antreten wollten. Doch unsere jungen Spieler sind heute fähig, die entstandenen Lücken zu schliessen. Denn vergangene Saison sammelten sie bereits 1.-Liga-Erfahrungen und sind reifer und stärker geworden. Unser letztjähriges Manko, die fehlende Routine, haben wir überwunden.

Mit den Zuzügen von Goalie Adrian Schneuwly, Verteidiger Pascal Jenny und Michael Stulz als Stürmer haben wir zudem in allen Zonen an Routine dazugewonnen.

Routine, die ihren Preis hat. Die drei gehörten bei ihren vorherigen Clubs zu den Topverdienern. Kann sich der SCD solche Spieler überhaupt leisten?

Allen dreien gefällt es beim SCD, deshalb waren sie bereit, einige Lohn-Abstriche zu machen. Jenny und Stulz erhalten bei uns einiges weniger als zuletzt beim FCF, dafür können sie bei uns sicher sein, das Geld auch tatsächlich zu bekommen. In Freiburg war dies ja nicht der Fall.

Michael Stulz hat ja inzwischen sein Studium beendet und geht einer geregelten Arbeit nach. Er muss nicht mehr sein Studium mit dem Fussball finanzieren. Und Pascal Jenny hat im Gegenzug einige Zugeständnisse erhalten. So muss er zum Beispiel etwas weniger trainieren.

Hofft man, dank den drei Senslern mehr Zuschauer anzulocken?

Unsere Club-Philosophie ist es, mit Spielern aus der Region und jungen Talenten eine Mannschaft zu formen. Den drei Senslern gefällt unser Vorhaben und sie wollen uns dabei unterstützen.

Sicher wird ihr Engagement auch Auswirkungen auf die Zuschauerzahlen haben. Die Fans können sich besser mit bekannten Gesichtern aus der Region identifizieren und werden ihre Mannschaft vermehrt unterstützen.

Was dürfen die Zuschauer von Ihrer Mannschaft erwarten?

Ich bin überzeugt, dass wir dieses Jahr für einige positive Überraschungen sorgen werden. Wir sind reifer geworden und stärker als letztes Jahr. Unser Saisonziel ist es, die 40-Punkte-Grenze zu knacken, letztes Jahr kamen wir nur auf 27 Zähler.

Und mit Punkteprämien wollen Sie die Spieler zu guten Leistungen animieren ...

Genau. Mit einigen Ausnahmen haben alle Spieler neue Verträge erhalten, die auf Punkte- und Treueprämien basieren. Geld gibt es nur für Erfolg, Einsatz und Trainingsfleiss. Sollten wir in dieser Saison allerdings 100 Punkte holen, dann hätten wir ein Problem (lacht).

In den Vorbereitungsturnieren hat der SCD in neun Spielen 25 Tore erzielt. Ist die Offensive dieses Jahr die grosse Stärke Ihres Teams?

Man darf die Resultate der Trainingsspiele nicht überbewerten. Mit Michael Stulz, der bei uns weit vorne spielen und alle Freiheiten geniessen wird, haben wir zwar einen, der den entscheidenden Pass spielen kann. Von ihm erhoffen wir uns viel. Doch ein echter Topstürmer mit Torinstinkt fehlt uns nach wie vor. Deshalb dürfte die Offensive auch dieses Jahr nicht unbedingt unsere Stärke sein.