GV+Schlagzeilen 2018/19

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SCD-Generalversammlung 2019
 

54 Mitglieder nahmen am Freitagabend an der 75. Generalversammlung des SC Düdingen teil. Club-Präsident Pascal Klaus sprach dabei von einer sportlich gelungenen Saison, die leider mit einem kleinen finanziellen Defizit endet.

In seinem ersten Jahresbericht kam SCD-Präsident Pascal Klaus vorweg auf die sportlichen und finanziellen Vorkommnisse der letzten Saison zurück. Nach dem Abstieg in die 2. Liga interregional sei es eine Übergangssaison gewesen, die am Ende mit einem guten Rang in der vorderen Tabellenhälfte geendet habe. «Der sportliche Höhepunkt war der Fizeschweizermeiste-Titel der Inter-B-Mannschaft.» Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern habe er zudem versucht, den Club trotz einiger Kritik aus dem Umfeld möglichst ruhig und weitsichtig durch die Saison zu bringen. Dem kleinen Defizit steht die Vertragsverlängerung um drei Jahre mit den Hauptsponsor gegenüber. «Das gibt dem Verein finanziell eine gewisse Sicherheit.» Klaus’ Leitsatz für den SCD, «Zäme si, zäme ha, zäme stah», soll auch nächste Saison gelten. Er und seine Vorstandskollegen würden immer Kritik entgegennehmen, wenn sie denn auch konstruktiv sei.

Finanzielle Herausforderung

Die Saison 2018/19 schliesst der SCD laut Kassiererin Astrid Engel mit einem Minus von 26 354 Franken ab, dies bei Einnahmen von 549 059 Franken und Ausgaben von 575 415 Franken. Sowohl für den Präsidenten als auch für die Finanzchefin ist klar, dass es auch beim grössten Fussballclub im Sensebezirk jedes Jahr schwieriger wird, Ende Saison eine «schwarze Null» zu schreiben. Es sei durchaus möglich, dass man in Zukunft Einsparungen in wichtigen Sektoren machen müsse. Auf der anderen Seite hofft der Verein dank einer aktiveren Mithilfe der Mitglieder – etwa beim finanziell wichtigen Dorfturnier – den Etat weiter in dieser Höhe halten zu können, zumal in nicht allzu weiter Ferne wieder der Aufstieg in die 1.  Liga angestrebt wird. Das Budget für die Saison 2019/20 ist leicht tiefer angesetzt.

Auf die Jugend setzen

Sportchef Daniel Portmann und Juniorenobmann Ueli Minder gingen detailliert auf die Resultate der diversen Teams ein. Letzte Saison stellte die erste Mannschaft des SCD mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren wohl das jüngste Team der Liga. Auf diesem Weg will Düdingen weitergehen – erneut werden einige Junioren ins Fanionteam integriert. Ziel für die kommende Saison ist ein Rang in den Top 3. Saisonstart ist am 10. August in ­Portalban.

Der 1924 gegründete SC Düdingen hat das grosse Glück, dass sich die Vorstandsmitglieder unisono für eine weitere Saison zur Verfügung stellen – davon kann der Fussballclub im benachbarten Hauptort nur träumen. Einzig einen neuen Schiedsrichterchef – Ilario Solero ist nach vielen Jahren zurückgetreten – und zusätzliche Referees werden fieberhaft gesucht. Daniel Brusa, Mario Cipri und Rolf Hurni wurden an der GV zu neuen Freimitgliedern ernannt. Einen Wechsel gibt es nach 12 Jahren an der Spitze des Challenge Clubs: Gründungsmitglied Alex Schmutz tritt aus persönlichen Gründen zurück. Klaus hofft weiterhin auf das erstklassige Beziehungsnetz von Schmutz, der im SCD praktisch bereits alle Ämter besetzt hat und deshalb eine grosse Lücke hinterlassen wird, zählen zu können.

HEADLINES

 

Hier werden nur einige Schlagzeilen herausgepickt - Weitere News zu dieser Saison finden Sie in den Rubriken: News 1999 - 2019 und der Gùmpa

 


 

Düdingens Abwehrpatron

Seit Fabian Suter beim SC Düdingen nach seiner Verletzung wieder die Abwehr orchestriert, kassieren die Sensler deutlich weniger Gegentore. Ihr Höhenflug soll morgen auch im Derby gegen Ueberstorf anhalten.

Dem SC Düdingen läuft es in der Rückrunde der 2.  Liga interregional bisher gut. Hinter Terre Sainte, Echichens und Portalban/Gletterens ist der SCD momentan jenes Team, das am viertmeisten Punkte gesammelt hat. Sieben Zähler aus vier Begegnungen, das sind bereits jetzt halb so viele wie aus allen 13 Partien der Vorrunde zusammen. Der Grund für Düdingens Aufschwung liegt auf der Hand: Die Sensler stehen in der Verteidigung wesentlich kompakter und lassen weniger Chancen zu. Hatten sie in der ersten Saisonhälfte im Durchschnitt 1,9 Gegentore pro Spiel kassiert, so sind es inzwischen nur noch 0,75. Von den drei in der Rückrunde erhaltenen Toren kam gar nur eines aus dem Spiel heraus zustande, die anderen zwei fielen durch Penaltys.

Bescheidenheit und eine gesunde Härte

Grossen Anteil an der wiedergefundenen defensiven Stabilität hat Düdingens Abwehrrecke Fabian Suter. In der Vorrunde hatte der 23-Jährige wegen eines Kreuzbandrisses gefehlt, seit er wieder zurück ist, geht es mit dem SCD aufwärts. «Dass wir weniger Tore erhalten, liegt sicherlich nicht nur an mir», sagt Suter aber. «Das ganze Team verteidigt besser als in der Vorrunde. Insbesondere bei Standardsituationen wie Eckbällen oder Freistössen und bei Flanken gehen wir konzentrierter zur Sache. Da klappt die Zuteilung besser.»

Es sind Aussagen wie diese, die Suters Bescheidenheit unterstreichen. Er gehört nicht zu der Sorte Spieler, die auf dem Platz laut werden und ihre Mitspieler zurechtweisen. Er haut in der Kabine auch nicht auf den Tisch, wenn es im Spiel nicht läuft. Suter ist und bleibt der ruhende Pol in Düdingens Hintermannschaft. Sein hohes Standing innerhalb der Mannschaft hat er sich mit Leistung erarbeitet, nicht mit Worten.

Sein besonnenes Gemüt hindert Suter aber nicht daran, auf dem Platz eine gesunde Härte an den Tag zu legen. Die Kopfballstärke und die Zweikampfstärke sind Tugenden, die Trainer Rolf Rotzetter am teamorientierten Verteidiger schätzt. «Fabian hat eine grosse Persönlichkeit. Er ist ein Vorbild in Sachen Einstellung und Engagement. Er spielt sehr mannschaftsdienlich und ist sich auch nicht zu schade, den Ball einfach mal wegzuschlagen, wenn es brenzlig wird. Er hat grossen Anteil an unserer defensiven Stabilität.»

Teamleader und Identifikationsfigur

Obwohl Suter erst 23-jährig ist, verfügt er bereits über viel Spielerfahrung. Von den Junioren D des FC Plaffeien kam der Brünisrieder über die Freiburger Kantonalauswahlen nach Düdingen zu den Inter B. Suter war 16, als ihn der damalige Trainer Martin Weber ins Fanionteam holte. 2013 gab der Youngster mit dem SCD sein Debüt in der 1. Liga geggen den FC Bulle.

Einundachtzig 1.-Liga-Partien hat Suter für die Sensler insgesamt absolviert und dabei viel Erfahrung sammeln können. Routine, die ihn heute in der 2. Liga interregional für Rotzetter zum wertvollen Spieler machen. «Als wir letzten Sommer das Team umgebaut und verjüngt haben, gab es eine knappe Handvoll Spieler, die ich unbedingt behalten wollte», sagt der Coach. Suter war einer davon. «Es war wichtig, mit Fabian hinten und den ebenfalls routinierten Fredy Piller im Mittelfeld und Christoph Catillaz in der Offensive eine gewisse Stabilität in der Achse zu behalten. Die drei Sensler sind zudem regionale Identifikationsträger für die Zuschauer.»

Rotzetter hat im Sommer nicht viel Überzeugungskraft benötigt, um Suter zum Bleiben zu bewegen, trotz des Abstiegs in die 2. Liga inter. «Für mich war immer klar, dass ich Düdingen treu bleibe und mithelfe, etwas Neues aufzubauen», sagt der Abwehrpatron.

Bei seinem Neuaufbau hat Düdingen unter anderem über ein halbes Dutzend Juniorenspieler ins Team integriert. «Es ist wichtig, dass man den Jungen Perspektiven aufzeigt», kommentiert Trainer Rotzetter diese Massnahme. «Fabian ist ein Vorbild für die Jungen. Er ist das perfekte Beispiel dafür, dass sich Engagement, Geduld und Beharrlichkeit auszahlen und dass man in unserem Club etwas erreichen kann.»

Ausbildung statt Fussball

Nach einigen Startschwierigkeiten und dem obligaten Lehrgeld, das eine so junge und neu zusammengewürfelte Mannschaft zahlen muss, haben die Düdinger inzwischen den Rank gefunden. «Der Teamgeist ist viel besser als letzte Saison», sagt Suter. «Letztes Jahr hat es Grüppchen und Reibungen gegeben. Jetzt sind wir viele einheimische Spieler und alle ziehen am gleichen Strang. Es wäre schön, wenn wir mit dem SCD wieder in die 1. Liga aufsteigen könnten.»

Höher als 1. Liga hat Suter noch nie gespielt. Das nötige Talent und den erforderlichen Biss hätte er durchaus gehabt, um höhere fussballerische Ziele anzuvisieren. Seine berufliche Ausbildung war ihm aber immer wichtiger als der Sport. «Wie jeder Junge hatte auch ich einmal den Traum von einer grossen Fussballerkarriere. Aber als ich im Team AFF war, wollte ich eine Ausbildung machen», sagt der gelernte Elektriker. «Der Aufwand mit Fussball und Lehre wurde mir zu gross, also habe ich beim Sport zurückgesteckt.»

Für die ganz grosse Karriere dürfte der Zug inzwischen abgefahren sein, aber mit seinen 23 Jahren könnte Suter durchaus noch andere Schnellzüge besteigen. «Im Moment hege ich keine Ambitionen, um in einer höheren Liga zu spielen», stellt Suter klar. «Ich mache eine Weiterbildung zum Elektro-Projektleiter, und die dauert noch mindestens ein Jahr. Was danach kommt, wird man sehen. Man soll nie ‹nie› sagen.»

Rückrunde: «Die Offensive ist unsere Knacknuss»

Mit einem Plus an defensiver Erfahrung peilt der SC Düdingen in der Rückrunde der 2. Liga inter einen Steigerungslauf an.

Obwohl der SC Düdingen in der Vorrunde der 2.  Liga interregional gegen sämtliche Gegner gut mitgehalten hat und häufig sogar mehr Spielanteile besass, blieb die Punkteausbeute unter den Erwartungen. Mit verhältnismässig bescheidenen 15 Punkten liegt der Absteiger nur drei Zähler über dem ominösen Strich und steckt voll im Abstiegskampf. Trainer Rolf Rot­zet­ter ist es zwar erstaunlich rasch gelungen, nach dem grossen Schnitt im Sommer ein neues, engagiertes und harmonierendes Team zu formen. Das junge Ensemble musste jedoch einige Male für seine Unerfahrenheit Lehrgeld bezahlen, insbesondere in der Defensive.

Rotzetter ist deshalb «froh», dass die langzeitverletzten Verteidiger Fabian Suter und Jan Bürgy für die heute beginnende Rückrunde ins Team zurückgekehrt sind. «Suter ist eine Art Königstransfer für uns, und auch Bürgy wird dafür sorgen, dass wir hinten solider auftreten. In der Defensive braucht es eine gewisse Erfahrung, erst recht im Abstiegskampf», unterstreicht der Trainer.

Weil mit Elvis Corovic der langjährige Abwehrpatron aus beruflichen und privaten Gründen den SCD verlassen hat, verliert Düdingen auf dem Papier wieder viel Routine. Da der 30-Jährige in der Vorrunde wegen eines Kreuzbandrisses aber nie zum Einsatz gekommen ist, wird sich das auf dem Feld nicht negativ auswirken.

Schlechte Heimbilanz

Mehr Kummer bereitet Rot­zet­ter die Heimbilanz seines Teams: 6 Spiele, 1 Sieg, 1 Remis, 4 Niederlagen. «Das ist unter­irdisch.» Eine Erklärung für diese Heimschwäche hat der einstige YB-Profi, der sich in 84  NLA-Spielen als kompromissloser Verteidiger den Übernamen «Eisenfuss» erarbeitet hat, allerdings nicht. «Es ist schwer, zu sagen, woran das genau liegt. Sicherlich ist jedes Team, das nach Düdingen kommt, supermotiviert. In unserem Stadion zu spielen, ist für unsere Gegner ein Saisonhöhepunkt in Anbetracht der Fussballplätze, auf denen sie sonst auflaufen. Das allein erklärt unsere Heimschwäche allerdings nicht», sagt Rotzetter. Häufig seien es Details, die für den Unterschied sorgen, und da wirkt sich die Unerfahrenheit seiner Mannschaft eben negativ aus. «Insgesamt haben wir zu viele Tore nach Standards kassiert. Solche Treffer sind vermeidbar, da müssen wir resoluter zur Sache gehen.»

In den Testspielen ist das Düdingen phasenweise schon ganz gut gelungen. Sieben Gegentreffer in sieben Partien ist ein Schnitt, der sich sehen lassen kann und der Düdingens gesteigerte Solidität in der Defensive unterstreicht. «Wir haben eine sehr gute Vorbereitung gehabt und sehr gut trainiert», erklärt Rotzetter die gemachten Fortschritte. Erstmals seit langem hat der SCD für sein Fa­nionteam wieder ein Trainingslager durchgeführt. «Die Woche auf Zypern hat uns nicht nur fussballerisch viel gebracht, sondern das Team auch weiter zusammengekittet.»

Ausgeglichenheit als Stärke

Nach 28 Trainingseinheiten, einem intensiven Trainings­lager und sieben Trainingsspielen nimmt Rotzetter die Rückrunde mit viel Optimismus und grossen Ambitionen in Angriff. «Wir vergessen nicht, dass wir nur drei Punkte über dem Strich liegen und in erster Linie dafür sorgen müssen, dass wir so schnell wie möglich vom Strich wegkommen. Ich bin aber überzeugt, dass wir das Potenzial haben, um die Rückrunde unter den besten drei zu beenden. Dann können wir den Sprung auf Platz fünf oder sechs schaffen.» Der Zug nach ganz vorne sei hingegen abgefahren.

Seine Zuversicht schöpft der 49-Jährige auch aus der Breite seines Kaders. «Dank unserer Ausgeglichenheit können wir Spieler wechseln, ohne dass wir auf dem Platz an Substanz verlieren. Das ist ein wichtiger Aspekt in der Rückrunde, wo es erfahrungsgemäss vermehrt Gelbsperren gibt und wo öfters Verletzungen auftreten.»

Entscheidend wird auch sein, ob sich Düdingen in der Zone 3 steigern kann. «Das ist die Knacknuss. Im Angriff müssen wir effizienter werden», fordert Rotzetter.

SC Düdingen Kadermutationen in der Winterpause: Zuzüge (4): Yöel Tschan (YB U21), Herman Shero (Muri-Gümligen), Fabio Jutzet (Gurmels), Lionel Buntschu (Freiburg). Abgänge (3): Simon Perler (Breitenrain II), Elvis Corovic (Muri-Gümligen), Yves Ortelli (Rücktritt).

«Wir brauchen nun einfach ein Erfolgserlebnis»

Der Start in die neue Saison der 2. Liga interregional ist dem Absteiger missglückt. Dennoch bleibt Trainer Rolf Rotzetter zuversichtlich.

Der Neuanfang nach dem Abstieg aus der 1. Liga gestaltet sich schwierig für den SC Düdingen. Nach drei Spielen belegen die Sensler mit nur einem Punkt in der Tabelle der 2. Liga interregional den drittletzten Rang. Obwohl Trainer Rolf Rotzetter bereits vor der Saison gewarnt hatte, das Team werde eine gewisse Einfindungszeit benötigen, ist er mit dem Saisonstart natürlich unzufrieden. «Unter dem Strich haben wir einen Punkt aus drei Spielen, das ist zu wenig und lässt sich nicht wegreden.»

Dennoch ist Rotzetter nicht durchs Band unzufrieden mit den letzten Wochen. «Es gibt auch eine andere Sichtweise: Wenn man die Spiele anschaut, kommt man zum Schluss, dass wir extrem schlecht belohnt wurden. Wir könnten genauso gut sieben Punkte auf dem Konto haben. Mit den Auftritten meiner Mannschaft bin ich grundsätzlich nicht unzufrieden.»

«Ungeschickt und naiv»

Tatsächlich kamen die beiden knappen Niederlagen zuletzt unglücklich zustande. Beim 2:3 gegen La Sarraz spielten die Sensler über eine Stunde lang mit einem Mann weniger, und letzte Woche beim 0:1 in Portalban kassierten sie den Gegentreffer in der Schlussminute. Nur mit Pech hat das allerdings nicht zu tun. «In gewissen Szenen haben wir uns ungeschickt und naiv angestellt.» So kassierte etwa Stürmer Robin Gachoud seine zweite Gelbe Karte, die zum frühen Platzverweis führte, durch ein absichtliches Handspiel. «Und letzte Woche in Portalban brachten wir vor dem entscheidenden Gegentor mehrmals den Ball nicht weg und ermöglichten dem Gegner dadurch mehrere Eckbälle.» Naiv, ungeschickt – zahlt die junge Mannschaft den Preis für ihre Unerfahrenheit? «Es gibt wohl schon einen Zusammenhang. In gewissen Situationen darf man sich zum Beispiel nicht zu schade sein, den Ball einfach mal wegzujagen. Das ist vielleicht bei jüngeren, unerfahrenen Spielern noch weniger eingeprägt», so der ehemalige NLA-Verteidiger der Young Boys.

Das soll allerdings keine Aufforderung zum Kick-and-rush sein. «Selbstverständlich wollen wir einen gefälligen Fussball zeigen. Das macht erstens mehr Spass, und zweitens sind wir das unseren Zuschauern schuldig.»

«Meine Spieler sind heiss»

Möglichst schnell soll aus diesem gefälligen Fussball nun auch erfolgreicher Fussball werden. Am besten schon heute (16.30 Uhr, Birchhölzli) in der Partie gegen den verlustpunktlosen Leader aus Romont. «Ich freue mich auf dieses Spiel, meine Spieler sind heiss. Alle wollen zeigen, dass wir besser sind, als es die Tabellensituation vermuten lässt.» Die Stimmung im Team sei weiterhin gut, auch wenn mit Adan Rebronja ein designierter Leader den Club diese Woche in Richtung Payerne verlassen hat (siehe FN von gestern). «Uns ist bewusst, dass wir gefordert sind, aber es ist keine Panik da. Die Saison ist noch jung.» Er glaube weiterhin fest an sein Kader und sei zufrieden mit den Spielern, die ihm zur Verfügung stünden. «Wir brauchen nun einfach ein Erfolgserlebnis, damit es Klick macht.»

Rotzetter Ex-YB-Profi

SCD-Trainer Rolf Rotzetter wohnt in Düdingen und ist in einem Vollzeitpensum als Verkäufer im Aussendienst tätig. Als Spieler war der 49-jährige dreifache Familienvater sieben Saisons lang als Profi bei den Young Boys engagiert. Als Trainer war er letzte Saison beim SC  Bümpliz in der 2. Liga tätig. In der Saison 2016/17 trainierte er den FC Köniz in der Promotion League. Zuvor hatte Rotzetter neun Jahre lang beim FC  Alterswil an der Linie gestanden.

Kader Saison 18/19

Torhüter: Kai Stampfli, Simon Perler (neu, Düdingen II), Luca Aebischer (neu, Junioren A).

Verteidigung: Chris Vonlanthen (neu, Jun. A), Fabian Suter, Cédric Portmann, Luc Nadig (neu, YB U17), Elvis Corovic, Jan Bürgy (neu, Jun. A), Marcel Aegerter (neu, Bümpliz).

Mittelfeld/Sturm: Miguel Balvis (neu, Wyler), Benjamin Nefic (neu, Bümpliz), Frédéric Piller, Robin Gachoud (neu, Portalban), Adan Rebronja, Manuel Schwarz (neu, Plaffeien), Alexander Bächler (neu, Jun. A), Christoph Catillaz, Jan Neuhaus (neu, Giffers-Tentlingen), Angelo Brünisholz (neu, Jun. A), David Ragonesi (neu, Jun. A), Maic Aegerter (neu, Jun. A), Yves Ortelli (neu, Muri Gümligen).

Trainer: Rolf Rotzetter (neu, Bümpliz). Assistenten: Jean-François Kpai, René Spicher.

Abgänge: Nando Sommer (Plaffeien), Jannik Rytz (Ueberstorf), Maxime Brenet (Colombier), Flavio Cassara (Bulle), Aurélien Ziegler (?), Ndiaw Ndiaye (Nyon), Elie Dindamba (Schaffhausen), Dylann Nyangi (GC U21), Yannick Moussa (?), Loic Marmier (Bulle), Steve Mballa (?), Lionel Buntschu (FC Freiburg), Robyn Chirita (FC Freiburg), Gezim Shalaj (Breitenrain), Jens Hofer (Münsingen), Marco Fasel (Ueberstorf).